Dann ging Ethel. Unter der Türe fragte sie Allan noch, ob er nicht gelegentlich auf ihrer Jacht einen kurzen Ausflug mitmachen wolle.

„Ich habe gegenwärtig viele Verhandlungen, die meine ganze Zeit beanspruchen,“ lehnte Allan ab und riß Lloyds Brief auf.

„Nun, dann ein andermal! Good bye!“ rief Ethel fröhlich und ging.

Der Brief Lloyds enthielt nur ein paar Worte. Er war ohne Unterschrift: „Haben Sie ein Auge auf S. W.“

S. W. war S. Woolf. Allan hörte plötzlich das Blut in den Ohren sieden.

Wenn Lloyd ihn warnte, so geschah es nicht ohne Grund! War es Lloyds Instinkt, der Verdacht schöpfte? Lloyds Spione? Schlimme Ahnungen erfüllten ihn. Geldgeschäfte waren nicht seine Sache und er hatte sich nie um S. Woolfs Ressort gekümmert. Das war Sache des Verwaltungsrates und es war all die Jahre ausgezeichnet gegangen.

Er rief sofort Rasmussen, den Vertreter S. Woolfs, zu sich. Ganz unauffällig bat er ihn, eine Kommission vorzuschlagen, die zusammen mit ihm, Rasmussen, den gegenwärtigen finanziellen Stand des Syndikats genau festsetzen sollte. Er wolle die Arbeit bald aufnehmen und wissen, welche Summen sich in nächster Zeit flüssig machen ließen.

Rasmussen war ein distinguierter Schwede, der seine europäischen Höflichkeitsformen während eines zwanzigjährigen Aufenthaltes in Amerika bewahrt hatte.

Er verbeugte sich und fragte: „Wünschen Sie die Kommission noch heute vorgeschlagen zu erhalten, Herr Allan?“