„Ah, siehst du!“ erwiderte er und drückte ihr dankbar die Hand.

Die Überwindung ihrer schlechten Laune machte Mauds Herz plötzlich froh und leicht, und sie begann rasch und heiter zu plaudern. Sie sprach von Lloyd und Ethel Lloyd.

„War Ethel sehr gnädig, Mac?“ fragte sie.

„Sie war wirklich sehr nett zu mir,“ entgegnete Allan.

„Wie findest du sie?“

„Sie kam mir sehr ungekünstelt vor, natürlich, ein wenig naiv sogar, fast wie ein Kind.“

„Oh!“ Maud lachte. Und sie begriff selbst nicht, weshalb Macs Antwort sie wieder leicht gegen ihn verstimmte. „Oh, Mac, wie du dich auf Frauen verstehst! Lord! Ethel Lloyd und natürlich! Ethel Lloyd und naiv! Hahaha!“

Nun mußte auch Allan lachen. „Sie kam mir in der Tat so vor,“ versicherte er.

Maud aber ereiferte sich. „Nein, Mac,“ rief sie aus, „ich habe doch nie so etwas Komisches gehört! So seid ihr Männer! Es gibt kein gekünstelteres Wesen als Ethel Lloyd, Mac! Ihre Natürlichkeit ist ihre größte Kunst. Ethel ist, glaube mir das ruhig, Mac, eine ganz raffinierte, kokette Person und alles an ihr ist Berechnung. Sie möchte euch Männer alle behexen. Glaube mir das, ich kenne sie. Hast du ihre Sphinxaugen gesehen?“