„Denken Sie,“ sagte er, „Ethel war vierzehn Tage mit der Jacht fort, gerade als das Wetter so schlecht war. Nun hatte ich den Telegraphisten bestochen — ja, bestochen, denn so muß ich es bei Ethel machen — aber er telegraphierte nicht. Ethel hatte mich durchschaut. Sie ist in schlechter Laune und wir haben uns wieder gezankt. Jeder Tag aber, da ich Ethel nicht sehe, ist für mich eine Qual. Ich sitze und warte auf sie. Ich bin ein alter Mann, Allan, und habe nichts als meine Tochter!“

Ethel war äußerst verwundert, als sie Allan plötzlich eintreten sah. Sie runzelte die Stirn, aber dann ging sie ihm rasch entgegen und gab ihm erfreut die Hand, während sie leicht errötete.

„Sie sind hier, Allan! Wie schön! — Ich war nicht gut zu sprechen auf Sie — viele Wochen lang, das muß ich Ihnen sagen, wenn ich ehrlich sein soll.“

Lloyd kicherte. Er wußte, daß Ethel nun wieder besser gelaunt sein würde.

„Ich konnte damals nicht mit ins Konzert kommen.“

„Allan, Sie lügen doch nicht? Höre doch, Pa, wie Allan lügt. Er wollte nicht! Sie wollten nicht, Allan. Sagen Sie es offen.“

„Nun — ich wollte nicht.“

Lloyd machte ein erschrockenes Gesicht. Er fürchtete ein Ungewitter. Ethel konnte einen Teller zerschlagen und aus dem Zimmer laufen. Er war erstaunt, als Ethel nur lachte.

„Siehst du, Pa, so ist Allan! Er sagt stets die Wahrheit.“