Mac fragte sie, ob sie nicht etwa nach Tunnel-City übersiedeln wolle? Sie verbarg ihr Erstaunen. Ja, er habe wöchentlich ein paarmal dort zu tun und beabsichtige für die Sonntagvormittage eine Art Audienzstunde einzurichten, in der jedermann, Ingenieur wie Arbeiter, ihm seine Wünsche und Beschwerden vortragen könne.

„Wenn du es wünschst, Mac?“

„Ich denke wohl, es wäre das beste, Maud. An und für sich will ich ja meine Bureaus nach Tunnel-City verlegen, sobald es angeht. Freilich fürchte ich, daß es etwas einsam für dich sein wird —?“

„Es wird nicht schlimmer sein als in Bronx, Mac,“ antwortete Maud lächelnd.

Die Übersiedlung sollte im Frühjahr stattfinden. Aber während Maud die Vorbereitungen traf, hielt sie oft inne und dachte: ‚Mein Gott, was soll ich in dieser Zementwüste anfangen?‘

Sie mußte etwas beginnen, etwas, das sie beschäftigte und die törichten Gedanken und Träumereien vertrieb.

Schließlich hatte sie eine wundervolle Idee und sie machte sich voller Eifer an ihre Verwirklichung. Diese Idee belebte sie, und ihre Laune war so heiter und ihr Lächeln so geheimnisvoll, daß es sogar Mac auffiel.

Maud ergötzte sich eine Weile an Macs Neugierde, dann aber konnte sie ihr Geheimnis nicht mehr länger bei sich behalten. Ja, die Sache sei die: sie müsse etwas zu tun haben, eine solide Beschäftigung, eine richtige Arbeit. Keine bloße Spielerei. Nun sei sie auf den Gedanken gekommen, im Hospital von Tunnel-City zu arbeiten. „Untersteh’ dich nicht zu lächeln, Mac!“ Ja. Es sei ihr ernst damit. Sie habe übrigens schon den Kursus begonnen. In der Kinderklinik von Dr. Wassermann.

Mac wurde nachdenklich.

„Hast du wirklich schon angefangen damit, Maud?“ fragte er, immer noch ungläubig.