Es ist Abend und sie sitzen beide auf der Veranda im ersten Stock des Hauses, die auf das Meer hinausgeht. Der Garten liegt schweigend unter ihnen im Dunkel. Die müde Dünung des Meeres rauscht und zischt gleichmäßig, und fern braust und klingt die Arbeit. Sie haben vor Tisch vier Games Tennis geklopft, zu Abend gegessen und nun ruhen sie noch ein Stündchen aus. Das Haus liegt ganz ruhig und dunkel.

Hobby gähnt müde und klopft sich dabei auf den Mund. Das gleichmäßig feine Zischen des Meeres schläfert ihn ein.

Maud aber saß und schaukelte sich und ihre Augen waren ganz wach.

Sie betrachtete Hobby. In seiner hellen Kleidung, mit seinen lichtblonden Haaren, sah er in der Dunkelheit fast weiß aus, und nur sein Gesicht und sein Schlips waren dunkel. Wie ein Negativ. Maud lächelte, denn sie erinnerte sich an die Geschichte, die ihr Hobby beim Essen erzählte — eine Geschichte von einer der „Nichten“ S. Woolfs, die S. Woolf verklagte, weil er sie auf die Straße setzte. Von der Geschichte kam sie aber sofort wieder auf Hobby selbst zurück. Er gefiel ihr. Selbst seine Albernheiten gefielen ihr. Sie waren die besten Kameraden, hatten keine Geheimnisse vor einander. Zuweilen wollte er ihr sogar Dinge erzählen, die sie gar nicht wissen wollte und sie mußte ihn bitten, den Mund zu halten. Hobby und Edith waren so herzlich und vertraut miteinander wie Vater und Kind. Und oft sah es aus, als ob Hobby der Herr des Hauses wäre.

„Hobby könnte ebensogut mein Mann sein wie Mac,“ dachte Maud und fühlte, wie sie heiß und rot wurde.

In diesem Augenblick lachte Hobby leise vor sich hin.

„Warum lachst du, Hobby?“

Hobby dehnte sich, daß der Sessel knirschte.

„Ich habe eben gedacht, wie ich die nächsten sieben Wochen leben werde.“