„Hast du wieder verloren?“
„Ja. Wenn ich full hand in der Hand habe, so werde ich doch halten? Ich habe sechstausend Dollar verpulvert. Vanderstyfft gewinnt, die reichen Kerle gewinnen immer.“
Maud lachte.
„Du brauchst ja nur ein Wort zu Mac zu sagen.“
„Ja, ja, ja —“ erwiderte Hobby und gähnte wieder und klopfte sich auf den Mund. „So geht es, wenn man ein fool ist!“
Und beide hingen wieder ihren Gedanken nach. Maud hatte einen Trick ersonnen, wie sie mit dem Schaukelstuhl vorwärts und rückwärts wandern konnte, während sie schaukelte. Bald war sie einen Schritt näher, bald einen Schritt ferner. Und immer behielt sie Hobby im Auge.
Ihr Herz war voller Verwirrung, Resignation und Verlangen.
Hobby hatte die Augen geschlossen und Maud fragte plötzlich dicht neben ihm: „Frank, wie wäre es geworden, wenn ich dich geheiratet hätte?“
Hobby öffnete die Augen und war sofort ganz wach. Mauds Frage hatte ihn aufgeschreckt und der Klang seines Vornamens, mit dem ihn seit Jahren niemand mehr angesprochen hatte. Er erschrak, denn Mauds Gesicht war ganz nahe und doch war sie vor einem Augenblick noch zwei Schritt fern gewesen. Ihre weichen, kleinen Hände lagen auf der Lehne seines Stuhles.
„Wie kann ich das wissen?“ entgegnete er unsicher und versuchte es mit einem leisen Lachen.