„Das ist sehr schade.“
„Grace Kossat ist schon seit dem Herbst in Ägypten.“ Und Maud schüttete Hobby ihr Herz aus. Wie langweilig doch so ein Tag sein könne! Und wie langweilig ein Abend! Und in scherzhaft vorwurfsvollem Ton fügte sie hinzu: „Was für ein Gesellschafter Mac ist, das weißt du ja, Hobby! Er vernachlässigt mich noch mehr wie früher. Manchmal kommt er den ganzen Tag nicht aus der Fabrik. Nun hat er sich zu all den hübschen Dingen noch ein Heer von Versuchsbohrern angeschafft, die Tag und Nacht Granit, Stahl und Gott weiß was bohren. Diese Bohrer pflegt er wie Kranke, genau wie Kranke, Hobby! Er träumt nachts von ihnen ...“
Allan lachte laut auf.
„Laß ihn nur machen, Maud,“ sagte Hobby und blinzelte mit seinen weißen Wimpern. „Er weiß schon, was er will. Du wirst mir doch nicht auf ein paar Bohrer eifersüchtig werden, girlie?“
„Ich hasse sie ganz einfach!“ antwortete Maud. „Glaube auch nicht,“ fuhr sie errötend fort, „daß er mit mir nach New York gefahren wäre, wenn er nicht Geschäfte hier hätte.“
„Aber Maud!“ beschwichtigte Allan.
Hobby dagegen hatte Mauds lächelnd geäußerter Vorwurf an das Wichtigste erinnert, was er Allan hatte sagen wollen. Er sah plötzlich nachdenklich aus und faßte Allans Frack.
„Höre, Mac,“ sagte er etwas leiser, „ich befürchte, daß du heute umsonst von Buffalo hierhergekommen bist. Der alte Lloyd ist nicht wohl. Ich habe vor einer Stunde Ethel Lloyd angeklingelt, aber sie wußte noch nicht, ob sie kommen würden. Das wäre in der Tat fatal!“
„Es muß ja nicht gerade heute sein,“ entgegnete Allan, ohne seine Enttäuschung zu verraten.
„Auf jeden Fall bin ich wie der Satan hinter ihm her, Mac! Er soll keine ruhige Stunde mehr haben! Und nun adieu einstweilen!“