„Ich komme sehr ungelegen,“ erwiderte Georg leise. Der Blick dieses Mannes erschreckte ihn. „Ich wollte eine Auskunft haben.“ Er fragte, ob Christine März noch hier wohne?

Das Gesicht des Schlossers nahm einen verächtlichen Ausdruck an. „Die!“ knurrte er. Oh, die sei schon lange, lange nicht mehr hier. „Aber was wollen Sie von ihr, junger Mann? Wollen Sie etwa die Schulden bezahlen, die diese Person hinterlassen hat? Sie ist noch zwei Monate Miete schuldig.“

Georg stammelte eine Entschuldigung und wich zurück.

Der Schlosser Rusch trat aus der Türe und rief ihm nach: „Es ist noch eine Pappschachtel von dieser Person hier, mit alten Lumpen! Vielleicht wollen Sie die Pappschachtel haben? Ich werde sie Ihnen bringen.“

„Ich will nichts,“ erwiderte Georg, indem er in den Torweg eilte.

„Nun, so warten Sie doch!“ polterte Rusch. „Weshalb gehen Sie so rasch. Warten Sie doch! Es ist ja alles nicht so schlimm gemeint. He, Sie!“

Bei der Kneipe, die am Ausgang des Torwegs zur Straße lag, holte ihn der Schlosser ein. Nun erst bemerkte Georg, daß der Schlosser mit dem beschmutzten Gesicht betrunken war.

„Sie wollten nach Christine fragen?“

„Ja.“

„Nun, ich werde Ihnen von Christine erzählen.“