Stampfend und klatschend flog die Jacht dahin. Als die dänische Küste in Sicht kam, befahl Wenzel den Kurs auf Bornholm.
„Kreuzen Sie, fahren Sie, wohin Sie wollen,“ sagte er. „Ich will nur nicht in die Nähe von Menschen kommen.“ Am Nachmittag schlief er ein, und am Abend begann er wieder mit Wittgenstein zu zechen. Um Mitternacht war das ganze Schiff betrunken. So flogen sie dahin.
Wenzel war laut und ausgelassen. „Was würden Sie sagen, Wittgenstein,“ schrie er dem Kapitän zu, „wenn ich einen Menschen totschlüge?“ Eine See brach zischend über das Deck.
„Ich würde es sehr bedauern. Sie werden es gewiß nicht tun.“
„Vielleicht doch, Wittgenstein! Vielleicht hören Sie es eines Tages.“
Etwas später wandte er sich lachend an den Kapitän. „Hören Sie, Wittgenstein, ich habe einen prachtvollen Gedanken. Wie wäre es, wenn wir zwei eine Schmugglerfirma aufmachen würden? Wir könnten Alkohol nach Norwegen und Finnland schmuggeln, ein wunderbarer Beruf für zwei alte Kriegsleute, wie wir es sind!“ Und Wenzel brach in ein lautes Gelächter aus.
Was ist mit ihm vorgefallen? fragte sich Wittgenstein. Er war bemüht, so wenig wie möglich zu trinken, so sehr ihn auch Wenzel nötigte. Kühl und nüchtern blieb er während der ganzen Fahrt.
Drei Tage und drei Nächte jagte die Jacht unter grauen Regenböen in der schweren See dahin. Dann endlich war es auch für Wenzel genug. Sie steuerten nach Warnemünde zurück, und Wenzel begab sich ins Hotel, um sich augenblicklich zu Bett zu legen.
27
Wenzels Körper glühte. Er stöhnte im Schlaf.