Henry Graf machte eine verzweifelte Gebärde. Er war weiß geworden wie der Schnee im Walde. „Nun wollte ich ja arbeiten!“ schrie er. „Seht an!“

Der eine der Herren aber sagte: „Noch zwei Jahre, dann sind Sie frei.“

Es war also alles klar, man wollte den Kellner mitnehmen. Die Kameraden strömten herbei und umringten die Kommissare und den Verhafteten.

Moritz legte die Hand auf die Schulter des einen Kommissars. „Lassen Sie ihn doch hier, Herr Kommissar, er ist doch ein wirklich guter Kamerad.“

Auch die übrigen Männer verlegten sich aufs Betteln. Der Schlosser aber nahm ein paar Zigaretten aus der Tasche und wollte sie einem der Herren zustecken.

„Machen Sie keine Geschichten,“ flüsterte er dem Kommissar zu. „Drücken Sie ein Auge zu, Herr Kommissar. Ist denn wirklich nichts zu machen?“

Nein, es war wirklich nichts zu machen. Ein Trupp gab dem Kellner bis zum Auto das Geleit.

„Nun sieh zu, daß du bald wiederkommst! Beiß die Zähne zusammen. Es ist ja nicht so schlimm!“

„Ja, ich komme bestimmt wieder!“ Und sie sahen dem Auto nach, bis es verschwand.

Was mochte Henry Graf ausgefressen haben? Und noch zwei Jahre, sagte der Kommissar? War er ausgerückt? Welch ein Pech, daß sie ihn gefunden hatten!