Er ist erschöpft und mit Schweiß bedeckt.
Die Reichen und Kaufleute und herrlich geputzte Frauen mit Hauben und Schleiern, siehe, sie fliehen vor dem Untergang. Es ist ein Gedränge und Gewimmel auf allen Straßen und Angst steht in allen Augen. Auf Wagen fahren sie Gold und Gestein und Reichtümer, die sie gewuchert haben ...
Aber der Engel hebt das glühende Schwert, siehe, sie stürzen nieder, die Frauen stürzen und schreien, die Pelze und Federn brennen, die Achsen der Wagen zerschmelzen, und die Wagen stürzen um. Und es ist ein großes Geschrei und Qualm und Rauch und Feuer. Da erhebt sich eine Stimme, die scheltet. Und sie sinken dahin.
Er taumelt so stark, daß man ihn stützt. Er keucht und Schaum steht ihm vor dem Mund. Grauen bemächtigt sich des Volkes. Er richtet sich wieder auf. Sein verzerrtes Gesicht sänftigt sich und beginnt zu leuchten.
Da sehe ich Männer und Frauen und Mädchen und Kinder! Und da sehe ich Bettler und Blinde und Kranke und bleiche Wangen. Und da sehe ich viele Arme, die keine Schuhe tragen und barfuß gehen. Und Krüppel.
Und der Engel erhebt sein Schwert, und siehe, es beginnt zu blühen wie ein Busch im Frühjahr. Und das Tor tut sich auf und Posaunen schallen. Und die Männer und Frauen und Kinder, sie ziehen dahin und singen und Glanz strahlt aus ihren Leibern.
Und auch unsere Brüder sehe ich, Mathys und die Propheten, Geel und Campen – auch Hille Feiken sehe ich, alle ...
Divara erhebt sich. Freudige Hingerissenheit des Volkes.
Dusentschur halb singend: Und eine Stimme erschallt: Um der Gerechten willen will ich verzeihen! Um der Demütigen willen will ich wiederum zur Erde hinabfahren. Auf, ihr Schläfer! Bereitet den Weg!
In höchster Ekstase bricht er ohnmächtig zusammen; man fängt ihn auf und bringt ihn langsam weg.