Ein Lichtschein steht auf dem Wall.
Johann fällt zu Boden.
Johann erhebt sich in die Knie, starrt auf den Lichtschein. Freudig, erlöst, ekstatisch: Herr –! Herr –! Ich verstehe dein Zeichen, ich, dein Knecht, Johann! In alle Ewigkeit seist du gelobt!
Mondlicht. Der Lichtschein auf dem Wall erlischt.
Drei von den Kindern, im Alter von zehn bis fünfzehn Jahren, kommen wieder. Sehen sich scheu um. Sie wollen an die Türe pochen, da erkennen sie Johann.
Erstes Kind. König Johann!
Zweites Kind. König Johann, gib uns Brot!
Johann wie betäubt, erhebt sich: Was wollt ihr? Was sucht ihr in der Nacht?
Drittes Kind. König Johann! Weshalb ist dein Gesicht so naß?
Erstes Kind. Wir haben Hunger!