Geschrei draußen.

Dritter Offizier. Sie rufen: Johann ist gefangen!

Alle. Johann gefangen!

Meinhard von Hamm. Führt ihn hierher! Und sein Weib?

Dritter Offizier. Es verlautet nichts von Divara.

Meinhard von Hamm. Seht zu, daß uns Johanns Weib nicht entkommt! Hundert Gulden hat der Bischof auf den Kopf der Metze gesetzt.

Erster Offizier. Der Bischof, wird gemeldet, ist soeben in Münster eingeritten und nähert sich dem Rathaus.

Meinhard von Hamm. Gehen wir Seiner fürstlichen Gnaden entgegen, ihr Herren!

Meinhard von Hamm mit seinem Stab rasch ab durch die Mitteltür. Der Saal ist eine Weile leer.

Lärm. Gelächter. Die Tür rechts wird aufgestoßen. Vier Kriegsknechte, zerlumpte Burschen, stoßen Johann durch die Türe. Johanns Kutte und Hemd sind noch mehr zerrissen. Er ist jetzt totenbleich. Seine Augen glühen. Die Knechte haben ihm eine Krone aus Papier auf den Kopf gesetzt.