„Er sitzt unter einem kleinen Dache aus Blättern und schaut dann und wann heraus, in den Himmel hinauf, ob es noch nicht bald zu regnen aufhört.“

Ingeborg blickt in eine unbestimmte Weite. Lange. Tränen treten in ihre Augen.

„Nein,“ sagt sie dann, „es ist unmöglich!“ Sie schüttelt langsam den Kopf; es ist als wiege sie ihn hin und her.

„Was meinst du?“

„Ich kann nicht sterben. Es ist unmöglich!“ Ich zwinge mich zu einem Lächeln. Ein krankes, mattes Kindchen sei sie. Ich nehme ihre Hand. Es ist keine Kraft in den langen, abgezehrten Fingern.

„Ingeborg, ich liebe dich.“

Ingeborg nickt müde und lächelt.

„Ja,“ sagte sie, „ja,“ und blickt in die Weite.

Ich rufe Karl. Karl tritt ein.

„Hallo!“ ruft er. „Nun geht es ja wieder gut, Frau Ingeborg!“