Ich gab ihr Fruchtsaft, ein Schlückchen Wein, und nötigte sie auch, ein halbes Ei zu essen. Die andere Hälfte verzehrte ich vor ihren Augen, um ihr zu zeigen, wie rasch so ein halbes Ei im Munde verschwindet.

Darüber konnte Ingeborg nicht genug lachen.

Dann fragte sie, ob Karl abgereist sei.

Nein, natürlich sei er noch hier.

Ob ich es ihr übel nehme, daß sie Bluthaupt einfach Karl nenne?

Aber Ingeborg?

Sie könne Karl gut leiden, haha.

Ich ging hinaus. Ich ging befreit, als habe ich eine schwere Last abgeworfen. Es zuckte alles an mir vor Freude.

„Es geht gut!“ sagte ich zum Arzte und lächelte triumphierend.

Der Arzt sah mich an. Es war ein eigentümlicher Blick, der mich sofort lähmte an allen Gliedern. Auch mein Lächeln lähmte er.