„Nun weine ich, weil du dich besser fühlst, Ingeborg. Wie herrlich das ist! — Ich weinte, ja, ich träumte. Haha, es war ein konfuser Traum!“ Ich wollte irgend etwas ersinnen, aber nichts fiel mir ein. Das Blut stieg mir ins Gesicht. „Ich träumte etwas aus meiner Kindheit — ich zerbrach etwas — weiß Gott, was ich zerbrach — ich glaube es war eine Vase — was war es doch?“
Immer noch schwankten die Schatten der Blätter an den Vorhängen auf und ab, ich konnte nicht lange geschlafen haben.
„Ich möchte Pazzo sehen,“ sagte Ingeborg. „Welche Freude wird er doch haben.“
Ob sie sich nicht noch ein wenig gedulden wolle? Pazzo ginge es ausgezeichnet.
Geduldig fügte sich Ingeborg.
Es poltere immer. Was sei es doch?
„Gewitter ziehen in den Bergen.“
Wie schade es sei. Gewitter habe sie so gerne. Sie lachte. Ihr Lachen klang fieberisch und es erschreckte mich. Ein metallener Glanz zuckte in Ingeborgs Augen. Aber der war ein Narr, der verlangte, daß sie in einer Stunde gänzlich genas.
Es gäbe wohl auch später noch Gewitter.
Ja, auch das — Hahaha!