Es war eine goldene Stunde und die ganze Welt, die Wälder, das Tal, das Schloß, Ingeborg und ich und Pazzo zu Ingeborgs Füßen, alles war aus Gold, und der goldene Regen fiel immer noch langsam vom Himmel. Ich fühlte, daß mein Herz golden war und es begann leise zu klingen wie eine Glocke.

Ingeborg lächelte. Sie lächelte noch nicht wie früher.

„Schöner als all deine Legenden ist die von Axel und Ingeborg. Ingeborg war dem Tode nahe, aber Axel pflegte sie mit solcher Hingabe, daß sie genas und nicht sterben konnte. Gibt es eine schönere Geschichte? Nein, nein . . . . . .“

Diese Stunde war golden und meine schönste Stunde war es.

Schöner als deine Legenden ist die von Axel und Ingeborg . . . . .

O, Ingeborg. — — — — — — — — — — —

Die Tage gingen und Ingeborg wurde mit jedem Tage kräftiger und gesunder. Aber doch sprach sie noch nicht wie früher, aber doch lachte sie noch wie früher.

Müde war Ingeborg noch.

Ingeborg ging umher und sann. Stundenweit ging sie in den Wald und sann. Ihr Antlitz war gebräunt wie im Sommer, da die Sonne brannte.

Was sann Ingeborg doch?