Eines Nachmittags fielen zwei Menschen in mein Haus, zwei Menschen, die lachten und guter Dinge waren.

Harry Usedom mit dem schmalen hohen Frauenkopf und ein rothaariger Irrwisch mit Sommersprossen, treuherzigen Augen und einer kleinen Nase, eine Eggern-Weikersbach, Isabella hieß sie. Sie war eine Kusine von mir. Schülerin von Usedom, jetzt seine Frau.

„Er hat mich aus Verzweiflung geheiratet!“ sagte sie. Sie lachte, konnte keinen Augenblick still sitzen und schob ihren Hut hin und her auf dem Kopfe.

Harry Usedom sprach und sprach. Sie unterhielten mich beide, lachten, bestellten Kaffee und Wein und Kognak, und taten, als ob sie sich einnisten wollten. Ich merkte recht gut, daß sie gekommen waren, um mich zu zerstreuen.

„Wir werden dir den ganzen Mozart vorspielen, Axel.“

Ich versuchte fröhlich mit ihnen zu sein, mit ihnen zu plaudern, es ging nicht. Ich lächelte hie und da.

Isabella schlug Harry Usedom auf den Mund, wenn er keck wurde.

Nun, sie gingen wieder.

„Wir kommen jeden Tag, Axel! Nur keine Ausflüchte!“