„Er ist solch ein guter Mensch, solch ein seelenguter Kerl — so mußte er werden. Ich habe ihn gesehen, vor Jahren, er spielte, ach, das war Jugend, leichter Sinn, Glänzen, Strahlen — und jetzt — —“

Ich fragte sie: „Weshalb verläßt du ihn nicht?“

Sie sah mich an. „Wie? Ja, ich liebe ihn ja!“

Dann sagte ich: „So sei so gut zu ihm als es dir möglich ist. Muntere ihn auf, reise mit ihm, reise wohin er will —“

„Ja, aber, hörst du, Axel, was bekomme ich aber für alle Liebe, ich?“

„Du kannst um ihn sein,“ antwortete ich.

Sie sah mich an. Sie verstand es nicht.

„Ich werde zugrunde gehen!“ weinte sie. — — —

Ein großer Zauberer hat ein Buch geschrieben, so süß und schön, daß wer es liest sterben muß. Alle lesen es, obgleich sie wissen, daß sie dann sterben müssen.

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