Es ist Frühling.

Ich sitze auf der Treppe meines Hauses und rauche aus meiner kurzen Pfeife. Lustig wirbelt der Rauch heraus. Die Sonne scheint, die Welt ist grün. Grün und durchsichtig wie Glas ist die Wiese, das Laub der Buchen. Blau und durchsichtig wie Glas ist der Himmel. Die Sonne scheint. Die Vögel singen, Tau tropft aus den Bäumen.

Ich rauche die Pfeife und lächle.

Schön ist die Welt! Schön ist das Leben!

Da liegt das Tal, schimmernd und grün. Aus dem Walde drüben winkt eine kleine Fahne.

Die Apfelbäume blühen an der Straße. Ein Wegmacher scharrt auf der Straße, das Messingband auf seinem Hute funkelt wie ein Kronenreif.

Friede und Schönheit sanken vom Himmel auf die Erde, denke ich. Die Sonne schüttet brennenden Wein aus Kannen über die Welt, wie ehedem.

Ich lächle.

Es klingt im Walde, im Tal.

Die Bergstraße herab kommt ein Mädchen, ein schlankes Bauernmädchen, ein weißes Tuch um den Kopf geschlungen, ein Bündel in der Hand. Golden funkelt es unter dem Kopftuche.