Es ist Nacht. Dunkel liegt die Erde und hell ist der Himmel und er glitzert von Sternen.

Ich sitze auf der Bank unter der Birke und blicke auf das Schloß.

Ich lächle. Ein kleines Glück. Hörst du, was klopft in meinem Herzen?

Ich denke an eine kleine Hütte im Walde, an den Geruch des Düngers, an eine hübsche Kuh. An ein Gesicht beim Scheine der Kerze. Wie schön wird es sein, wenn ich dieses Gesicht ansehen darf!

Träume wiegen sich in meinem Kopfe. Wie lieblich sind die Frauen! Wenn sie nur guten Tag sagen! Wie das klingt! Wenn sie schlafen — es atmet unter der Decke, es atmet so!

Ich blicke auf alle Fenster des Schlosses. Noch ist nichts zu sehen. Aber plötzlich ist ein Zimmer beleuchtet, noch eines, wieder eines. Eine Scheibe klirrt und Rauch fährt heraus.

Das Schloß steht in Flammen.

Hunderttausend rote Derwische heulen und tanzen in den Sälen und auf dem Giebel.

Da wird die Türe aufgerissen und lautschreiend rennt eine Gestalt im Hemd heraus. Es ist die alte Maria. Sie schreit und läuft über die Wiese, die Straße, in den Wald hinein. Ihr Hemd leuchtet rot und weht um die dünnen nackten Beine.

Ich hatte gar nicht an sie gedacht.