„Die Geschichte der jungen Renate Fuchs“: Jedes große, befreiende Buch muß ein Buch der Erlösung und der Wiedergeburt sein. Dies ist ein Buch von der Erlösung der Frauen, „die alten sinnlichen Vorurteilen zu mißtrauen beginnen, die ihr Schicksal, ihr Frauenschicksal erleben und nicht länger leibeigen sein wollen“. — Seit dem „Grünen Heinrich“ Kellers ist in deutscher Sprache kein so interessanter und tiefsinniger Roman erschienen.

(Die Zukunft)

Hermann Stehr

Leonore Griebel. Roman. Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk.

Der begrabene Gott. Roman. 2. Aufl. Geh. 4 Mk., geb. 5 Mk.

„Der begrabene Gott“: wieder hat der einsame Lehrer im unbekannten schlesischen Dorfe ein Werk geschaffen, düster, tiefaufwühlend, von gewaltiger Tragik; wieder zeugt dieser neue Roman von dem Seherblick des Psychologen, der mit unheimlicher Notwendigkeit Charakter und Schicksale seiner Personen ineinander flicht, unerbittlich bis zur letzten erschütternden Katastrophe . . . . Die Sprache ist von einer seltsamen Glut; es klingt zwischen den Zeilen wie verhaltenes Schluchzen und man fühlt von Anfang bis Ende die starke und grenzenlose Liebe und Achtung, mit der der Dichter allem Hohen und Tiefen der Menschenseele nachspürt.

(Bremer Bürgerzeitung)

Emil Strauß

Der Engelwirt. Eine Schwabengeschichte. Geh. 3 Mk., geb. 4 Mk.

Freund Hein. Roman. 14. Auflage. Geh. 4 Mk., geb. 5 Mk.