Ich zünde eine Kerze an und setze mich vor die Flamme. Ich höre mein Herz pochen. Ich warte.
Es schreitet wohl irgendwo ferne im dunkeln Wald? Es eilt —?
Ich warte. Ich habe Geduld, Geliebte, übereile dich nicht . . .
Da flüstert es, etwas Helles tritt in den Rahmen der Türe.
Ingeborg!
Ich gehe hin, gleite in die Knie, auch sie kniet nieder und wir küssen uns, beide kniend. Wir schmiegen Wange an Wange, pressen Brust an Brust.
„Nimm Platz!“ sage ich leise.
„Ja!“ antwortet Ingeborg ebenso leise. Mich trifft ihr leuchtender Blick.
Ich lege meinen Arm um sie. „Du bist bei mir, es ist tief in der Nacht. Ich danke dir, Ingeborg.“
„Wir sind ganz allein.“