Nun ist es ganz dunkel. Die dunkelblaue Nacht blickt herein. Ein Stern wandert vorbei, leuchtet uns bis auf den Grund unserer Augen.
Ingeborgs Zähne schimmern, ihre Haare sprühen golden auf.
Die Wohlgerüche des Waldes und des Feldes hauchen durch das Fenster und sinken über uns. Aus dem Garten duftet ein Mandelbaum. Feine Geräusche erwachen, bald nah, bald fern. Bald im Wipfel der Kastanie am Fenster, bald in den Ställen, ein Klirren, ein Schlürfen, die Nacht klingt leise. Die Ruhe horcht. Alle kleinen Geräusche halten an sich, keines will den Anfang machen, die Ruhe zu stören.
Unsere Stimmen sinken zu einem Lispeln herab, nicht lauter als das Rieseln eines Brunnens.
„Meine Wangen sind heiß!“ sagt Ingeborg. Sie ist stolz darauf.
„Ja,“ erwidere ich, „deine Wangen sind heiß, Liebste.“
„Darf ich über deine Brüste streichen?“
„Sie gehören dir!“
„Es ist süß, über deine Brüste zu streichen.“
„Es ist süß, wenn du es tust.“