Gerade als Schwedenklee sich nach Tisch etwas niedergelegt hatte, die Decke über den Knien, den elektrischen Ofen neben der Ottomane, wurde er von Augusta aufgeweckt.
„Eine Krankenschwester wünscht Sie dringend zu sprechen.“
„Eine Krankenschwester?“ fragte Schwedenklee ziemlich mürrisch. Plötzlich, schnell erwachend, erschrak er. „Mich? Ja, was in aller Welt –?“ Vielleicht Nelly, dachte er. Ah, mit diesen Frauen hat man nie Ruhe.
Schon trat die Schwester ein, ohne viele Umstände zu machen. Sie war ein großes, ungeschlachtes Mädchen mit weißgelbem Haar.
„Herr Schwedenklee?“ Ihre Stimme klang gefühllos und herrisch.
Rügend ruhte Schwedenklees Blick auf ihren unförmigen Gummischuhen, die sie mit ins Zimmer brachte und die seinen Teppich beschmutzten.
„Ich bitte vielmals um Entschuldigung“, brummte er, während er die Decke völlig von sich warf. „Ich bin nicht ganz wohl, etwas erkältet.“
Die Schwester ignorierte seine Erkältung, seine Verlegenheit, seinen deutlichen Unwillen über die Störung.
„Ich komme von Herrn Blank“, sagte sie laut und mit völlig gefühlloser Stimme, als bitte ihn Blank zu einer Partie Billard. „Er liegt im Sterben.“
„Wie sagen Sie –?“ Schwedenklee sprang erschrocken auf. Er erbleichte. Sterben, Tod ...