„Du bist gar nicht eifersüchtig?“ Nelly lachte.
„Eifersüchtig? Ich kenne dich ja, Nelly!“ sagte Schwedenklee im Tone unerschütterlichen Vertrauens.
Nelly kokettierte über die Teetasse.
„Vielleicht kennst du mich doch nicht? Er ist ein netter Junge! Erst fünfunddreißig.“ Sie lächelte anmutig.
Schwedenklee ignorierte diesen impertinenten Angriff. Dabei war er überzeugt, daß Nelly sich gar nichts aus Dunker machte – es war ihm übrigens völlig gleichgültig.
„Er ist nett. Und was das Reizendste an ihm ist, er ist solch ein Kind. Er ist – trotz allem – ein kleiner Junge!“
„Wirklich?“ Schwedenklee lachte anerkennend. „Gerade diese Naivität liebe ich bei Männern.“
Hier richtete sich Nelly in ihrem Sessel auf. Sie gab ihrem Kopf einen Ruck und schleuderte die Tasse auf den Teppich. Sie stand auf.
„Aber Nelly?“ sagte Schwedenklee, scheinbar völlig erstaunt und gut gelaunt.
„Was zuviel ist, ist zuviel!“ Nellys Brauen flogen in die Höhe.