Und hierauf sehen sie eine Weile zum Fenster hinaus. Sie stehen so dicht, daß sich ihre Hände nahezu berühren. Er kämpft einen entsetzlichen Kampf, nicht ihre Hand leise zu liebkosen. Sollte er sie um die Erlaubnis bitten, ihr über die Hand streichen zu dürfen? Sie könne ihm dann seine Hand abschlagen lassen. Oder er würde ihr versprechen, morgen tot zu sein.
Sie plaudern wieder, ja sie lachen zusammen. Er sitzt wieder in seinem Schaukelstuhl und fühlt sich behaglich. Er schaukelt sich leicht. Plötzlich bemerkt er es, erschrickt und sitzt still.
Endlich muß er aufbrechen.
Sie bittet ihn, noch zu bleiben, aber er geht. „Nein, nein, es ist so schon zu lange.“
O, er wäre schon noch geblieben, lange bis zur Unverschämtheit. Aber es ging nicht — er hatte zuviel von diesem starken Kaffee getrunken.
Immer mußten so kleine, boshafte Teufelchen im Spiele sein — —
Wieder ein Festtag. Sie holen zusammen den Bruder vom Bahnhof ab. Er hatte depeschiert: Komme drei Uhr. Gruß Theo. Und nun holten sie ihn ab. —
Ginstermann träumte noch eine Menge glücklicher Situationen durch, bis schließlich seine Sehnsucht ihn freiließ.
Nun war die Zeit zur Arbeit gekommen. In ihm redete und klang es. Es stieg wie die Wasser eines Brunnens.
Er nahm die Feder und schrieb: