Das war der Hain, der in der Sonne zitterte, das waren die Blumenbeete, über die die Falten des Windes streiften. Das waren die bunten Vögel, die seltsame Worte sangen.

Das war Li. So schritt Li, so sprang Li, so lachte, so weinte Li. Und das waren Yesters glückstrahlende Augen, das war seine Art, über die Bäche zu fliegen, wenn Li ihm rief, so umschlang, küßte er Li. So waren ihre Sonntage, so ihre keuschen Liebesnächte.

So war ihr Glück, so war das Glück überhaupt, rein von aller Erde.

Er fand kein Ende. Wie eine große Woge trug es ihn dahin.

Wo ist Yester? Yester ist fort. Drei Tage fort. Li weint und läuft umher und ruft in alle Winde. Yester verfolgte einen Falter, den sie gerne gehabt hätte. Endlich schimmert sein Gewand im Hain. Er geht langsam, erschöpft von der Jagd. Den Falter trägt er zwischen den Fingern. Li schwenkt den Schleier und ruft: „Ye—ster — Ye—ster —!!“

Li! Li!!

Und Yester saust wie ein Wind über die Wiese, er spürt keine Müdigkeit mehr.

Bogen um Bogen füllte er.

Und er schrieb immer nur über den ewigen Lenz, der jeden Tag neu und herrlich ist.

Seine Lampe verlosch. Er brannte die Kerze an.