Nun wird sie es sagen, dachte er und es flimmerte ihm vor den Augen vor Erregung.

Aber sie setzte ihre Rede nicht fort. Sie schwieg.

Er wartete noch immer, noch immer. Da begann sie über Nizza zu sprechen.

Sie sprach nichts weiter, nichts sonst, keine Silbe. „Es war hübsch, hörst du, Ginstermann? — hübsch war es.“

Und hier war es, hier.

O, es war in der Tat hübsch, außerordentlich hübsch. Sie können sich nicht vorstellen, wie hübsch es war, Herr Ginstermann. Wir gingen einige Wochen zusammen, wir unterhielten uns, Sie eröffneten mir ihre Ideen, Herr Ginstermann, ja vielleicht liebten sie mich auch ein bißchen. Addieren Sie, bitte, addieren Sie. Summa: hübsch.

Er umschritt das kleine Kreuzchen im Sande und lachte.

„Hier liegen die Träume eines Toren“, begann er in pastoralem Tone, „hier liegt die Sehnsucht eines Narren — hahaha. Sie ertranken in der Tiefe einer Mädchenseele. Ich will mein Senkblei in deine Seele werfen, sagte der Narr, ob sie tief sei, ich will es gegen ihre Wände schlagen lassen, ob sie Ton wiederhallen, ob sie Silber singen. Da ertranken seine liebsten Kinder in der bodenlosen Tiefe — hahaha —!“

Plötzlich hielt er inne und richtete sich auf. Ein unheimlicher Gedanke stieg in seinem Kopfe empor, riesengroß, ein graues Gespenst ohne Form und Ausdruck.

„Du bist wahnsinnig“, sagte er leise zu sich, damit es niemand höre außer ihm.