Das Gespenst sank wie ein Schatten auf ihn herab und hüllte ihn ein. Sein Herz ging in langsamen Stößen, er stand wie gelähmt. Eine Ewigkeit.
Rings um ihn rieselte der Regen, der Park lag wie ein Leichnam, starr und still. Die Stille flüsterte, sie flüsterte unverständliche, grauenhafte Dinge. Der Wind stieß wie die Flügel eines Schwarmes von Vögeln an seinen Kopf.
In seinem Kopfe da ging ein schweres Pendel hin und her, das alle Gedanken, die aufstehen wollten, niederschlug. Und er lauschte auf das, was diese Stille flüsterte.
In der Ferne schlug eine Uhr.
Das war eine Uhr, dachte er. Jawohl, eine Uhr. Und das hier ist ein Weg, und das da bin ich, Henri Ginstermann, dem sie in der Jugend einen schlimmen Untergang prophezeiten. Und das hier ist meine Hand. So nennt man das Ding. Ich kann es bewegen.
Was ist geschehen, was ist geschehen mit mir, dachte er.
Nun haben sie mich in die Luft eingemauert, wie ein Luftbläschen in Glas eingemauert ist. Angst lähmte ihn.
Drüben am Wege ging eine Gestalt, in einen sonderbaren Mantel gehüllt.
Nun kommt er, dachte er, den großen Holzhammer unterm Mantel, um dir auf den Kopf damit zu schlagen.
Aber nein, was war mit ihm geschehen?