Roselind ist schön, flüstern die Saiten im ganzen Lande . . .
Neben ihr auf schwarzem Hengste, ein dürrer, schwarzer Mann mit wachsfahlem Antlitz. Sein Gewand starrt von bunten Steinen.
„Kommst du übers Meer? Wen suchst du, Fremdling?“
„Ich suche dich.“
Roselind lächelt. Dieses Lächeln sagt: du stirbst.
„Ich sterbe gern für dich.“
Der Schwarze mit dem wachsfahlen Antlitz richtet die Augen scharf wie ein Messer auf des Pilgrims Gesicht. Es ist weiß wie Schnee, blutleer das Geäder.
„Er ists,“ sagt er.
Roselind neigt sich im Sattel. „Du bists. König Skule suchte dich durchs ganze Land. Dein Leben ist dir geschenkt. Erbitte dir eine Gnade.“
Der Pilgrim beugt das Knie.