„Nein.“ Sie lächelte mit leiser Wehmut. „Dieses Mal ist es etwas anderes gewesen“, sagte sie.
Sie wandt den Kopf und sah durch die Bäume hindurch über die Wiese, wo Männer und Frauen das Heu zusammenrafften. Eine Magd blickte direkt zu ihnen her, als ob sie sie neugierig beobachte; aber sie konnte sie natürlich gar nicht sehen. Ihr Gesicht war ein roter Klecks, sonst nichts.
Dann blickte sie ihn wieder an, und er las in ihren Augen, daß sie nun über den Brief sprechen würde. Er erschrak und suchte nervös in seiner Tasche nach irgend etwas.
Tschin—da—tschin—da—dadada — macht die Musik in der Ferne.
„Ich habe es Ihnen schon geschrieben, aber ich möchte es Ihnen wiederholen“, sagte sie, „ich finde nicht die Worte, um Ihnen für dieses Vertrauen zu danken!“
Sonst sagte sie nichts. Sie gab ihm die Hand, die er bewegt drückte.
Sie standen eine Weile beide beklommen. Bianka lächelte unmerklich, und dieses Lächeln ging auf seine Lippen über.
Tatatra—tatatra—bum — machte die Musik.
„Und nun wollen wir plaudern, mein Freund.“
Es war das erste Mal, daß sie ihn „Freund“ nannte.