„Ich gri — gra — gratuliere!“ sang Kapelli mit hellem Tenor.
Da veränderte Fräulein von Sacken plötzlich ihr Wesen und blickte sie mit triumphierenden Augen an. „Nun noch das!“ rief sie. „Erst die Rezensionen und nun noch das! O, was wird sich diese feige Gesellschaft schämen, diese nichtswürdige, erbärmliche Gesellschaft, was wird sie sich schämen!“
Damit war sie zur Türe hinaus, ohne jeden Gruß.
Die drei sahen einander an, eines verblüffter wie das andere, bis schließlich Kapelli in lautes Lachen ausbrach.
Und nun heute?
Er kam spät nach Hause und fand das ganze Haus in Aufregung. Kapelli stand unter der Türe und winkte ihn herein.
„Kommen Sie schnell!“ rief er. Er war erregt wie noch nie.
Da war das Atelier finster, und da saß Frau Trud am Tisch und schluchzte.
Als er eintrat, stand sie auf und schluchzte lauter.
Kapelli umschlang sie und drückte sie sanft auf das Sofa zurück.