„Schuft!“ rief er. Er schlug die Scheibe ein und rief hinein in das finstere Atelier.
„Ah, öffnen Sie nur, Sie Wicht!“
Seine Stimme hallte wieder. Er fühlte, daß niemand im Zimmer war.
Er ging wieder an die Türe zurück und entzündete ein Streichholz.
„Verreist.“
„Der Schuft ist durch, der Schuft ist durch!“ —
Am anderen Tage, in aller Frühe, vernahm Ginstermann vom Korridor herein die Stimme eines alten Herrn, eine schnarrende, unangenehme Stimme, aus der er aber doch die Stimme der Toten heraushörte. Es war ihr Vater.
Schritte kamen und gingen. Ein Wagen fuhr in den Hof. An allen Fenstern erschienen gefühllos-neugierige Gesichter. Ginstermann zog die Vorhänge zusammen und wandte den Fenstern den Rücken zu.
Schwere Schritte stampften die Treppe hinab, gedämpfte Rufe wurden hörbar.
„Heben Sie höher!“ befahl die schnarrende, unangenehme Stimme.