Ginstermann öffnete die Türe. Ein dunkler großer Sarg schwankte auf den Schultern schwarzgekleideter Männer um die Biegung der Treppe.
Er erschien ihm wie einer, der sich im Starrkrampf befindet und winken möchte und nicht kann.
„Da drinnen liegt ein Mensch!“ sagte er und begab sich zurück in sein Zimmer.
Er zog ein Schubfach auf und zählte seine Barschaft. Es waren knapp zwanzig Mark. Das Geld nahm er und bestellte einen Kranz dafür. Einen Kranz aus blutroten Rosen. Er wollte auch am Grabe der Sacken sprechen, er!
Am Abend pochte es, und ein kleiner, stämmiger Herr mit weißem Schnauzbart, kurzen Haaren und rotem Gesicht trat in sein Zimmer.
„Major von Sacken“, sagte er, sich kühl verbeugend.
Ginstermann lud ihn ein, Platz zu nehmen, und erkundigte sich nach seinen Wünschen.
„Ich möchte Sie fragen, mein Herr, ob Sie meiner Tochter irgendwie näher standen?“
Nein, er sei ihr nicht näher gestanden.
„So? Ha, das ist sonderbar, mein Herr!“ Er warf ein Päckchen Briefe auf den Tisch und blickte Ginstermann höhnisch an.