Chor der Verlornen, schluchzend:
Die Ewigkeit liebt wüste Gärten nicht . . . . . .
XXIV.
Der letzte Tag.
Ginstermann stand fröstelnd am Fenster und sah ihn grau über die Dächer kommen. Und voller Bangen frug er ihn in sein verschlossenes Antlitz hinein: Was bringst du mir?
Er hatte versucht zu schlafen, umsonst. So war er wieder in seine Kleider geschlüpft und auf und ab gegangen in seinem Zimmer, auf und ab, diese dunkle, ewige Nacht voller seltsamer Rufe und gequälter Schreie hindurch.
Was wird morgen sein, was wird morgen sein? frug seine Qual.
Bianka war für ihn ein großes Feuer, durch das ihn das Geschick peitschte. Wie würde er hervorkommen? Würde es ihn verbrennen?
Liebe Freunde, er wollte sich ja zusammennehmen. Er wollte ja ringen, soweit seine Kräfte reichten. Aber tief in seinem Innern, da lebte eine verzweifelte Überzeugung: er sah einen schwanken und stürzen. Er wollte kämpfen, so lange es ging.
„Wer gab dir diese Macht, Bianka?“ rief er aus. „Ein Lächeln von dir kann mich selig machen, du kannst mich in ein Land schicken, von dem kein Schiff mehr zurückkehrt. Mache meiner Qual ein Ende, so oder so, heute mache ihr ein Ende. O Vernunft, wie ohnmächtig bist du!“