Sie nahm die Hand von seiner Schulter und blickte in die Sonne.
„Es ist so schön. Gerade jetzt.“
Die Sonne hatte die Wolken durchbrochen und leuchtete aus einer phantastischen, ungeheuren Grotte von blendendem Bernstein.
„Ja, es ist schön“, wiederholte Ginstermann ohne Gedanken.
In allernächster Nähe sagte jemand unvermittelt laut: Das ist ja nicht möglich, das ist ja nicht möglich! Und ein anderer lachte und hustete.
Das ist schon möglich, Sie Esel, dachte Ginstermann.
Die Sonne überstrahlte Biankas Antlitz, so daß es durchgeistigter, ätherischer erschien. Die Sonne tauchte bis auf den Grund ihrer Augen.
Bianka streckte ihm die Hand hin, von der sie den Glacé gestreift hatte.
Ginstermann lächelte schmerzlich, dann nahm er mit raschem Griffe ihre Hand und sagte:
„Adieu!“ So tapfer als möglich sagte er es. Adieu! —