„Habuck kommt übers Feld,“ riefen die Leute und stürzten in ihre Häuser. Sie krochen in die Betten und verstopften sich die Ohren, denn wer den Hufschlag seines Pferdes hörte, in dem klang er fort, bis er irrsinnig wurde.

Eines Abends ritt Habuck über eine große Heide. Violett das Kraut, violett der Himmel. Sturm ringsum und rasendes Wetter.

Am Waldesrand stand ein Weib, das auf ihn wartete.

Es stand mitten im Wege und wich nicht.

Habuck blickte es an, aber es wich nicht. Und sonderbar, sein Pferd blieb stehen, als er über das Weib wegreiten wollte.

„Ich habe dir etwas zu geben,“ sagte das Weib.

Habuck fragte: „Was willst du?“

„Ich habe dir etwas zu geben,“ wiederholte das Weib und trat nahe an ihn heran.

„Nimm es,“ sagte es, „ich habe es gefunden und bringe es dir. Du hast es verloren, als du ein Knabe warst.“

Und als Habuck zögerte, warf sie es ihm in den Schoß und verschwand.