Ginstermann ging auf und ab, dann trat er ans Fenster und blickte hinaus, um sich die Zeit zu vertreiben.
Aus dem Fenster gegenüber lehnte sich eine Magd, die plumpen Brüste breitgedrückt auf dem Gesims, und warf mit schwingender Bewegung des fleischigen Armes Kartoffelschalen in den Hof. Darauf zog sie sich schleunigst zurück, den Mund aufsperrend, um das Lachen zu verhalten. Sie sah aus wie eine Schießscheibe. Im Hofe wurde eine gutmütig-kreischende Weiberstimme laut, die augenblicklich eine Menge Gesichter an die Küchenfenster lockte.
Eine Zeitlang beobachtete er das Treiben des Hofes, das an die Daseinsäußerungen von harmlosen Tieren erinnerte, dann erwachte wiederum die Melodie von vorhin in ihm, in bestimmterem Rhythmus, mit halbgehörtem Texte, und plötzlich, ohne sich eigentlich über diesen Vorgang klar zu werden, trällerte er vor sich hin:
Juhei, juhei, der Tag ist da,
er tanzt als wie ein Narr herum,
mit heija—halleluija
tanzt er die alten Häuser —
ja alten Häuser um. Juhei!
Juhei, juhei, der Tag ist da,
ein wilder, kecker Bengel,