Und der Hoteldirektor meldete: Exzellenz Novotny von Eichensieg lasse auf ein paar Worte ins Nebenzimmer bitten.
„I hab von nix was g’sehn,“ begrüßte ihn der Feldherr.
„Wie bitte?“
„No ich meine halt, Sie werden doch nicht einen verdienstvollen Offizier um seine Karriere bringen am End!“
„Davon kann keine Rede sein — es ist ein einfacher Bruch und in sechs Wochen ohne Folgen geheilt.“
„Aber nein, aber nein“ unterbrach die Exzellenz ungeduldig, „net wegn em Armbruch — ich meine die Velöötzung — sondern do weils ihn ihm brochen haben, wird er g’spritzt — verabschiedet, vastehn S’!“
„Aber wenn nur Sie die Anzeig net machen täten — mir ham nix g’sehn. Nacha geht sie sie no gut aus.“
„Und hätte ihr ‚verdienter Offizier‘ mich, den Waffenlosen, obendrein niedergemacht, weil er vorher meine Lieblingsfrau angeflegelt, wäre es dann, nach Ihrer Ansicht, auch noch ‚gut ausgegangen‘?“
„Na hin wern S’ halt gwest,“ grinste die Exzellenz gemütlich.
Man darf doch die Beobachtungen der Alten nie leichtfertig ablehnen, dachte der Fremdling — nach Aristoteles soll es Ochsen geben, die einen Knochen im Herzen haben.