Er sagte: „Cäsarenwahn des Mob züchtet ihr, statt ihm zu sagen: anders werden, zuerst und vor allem um Gottes willen anders werden, dazu wollen wir euch helfen, aber da flögt ihr schön aus euren Mandaten heraus,“ und er zitierte:

„In diesen Zeiten war die Menschheit irre geworden durch Leute, mit denen ich nicht rechten will. Sie stellten sich der Masse gleich, um sie zu beherrschen, sie begünstigten das Gemeine als ihnen selbst gemäß, und alles Höhere ward als anmaßend verrufen.“ — „Jeder ein Kretin oder ein Schuft, der anderer Ansicht ist als ihr.“

„Wir sind eben der Fortschritt,“ sagte sie, „somit richtet sich jeder selbst, der nicht für den Marxismus ist.“

„Du vergißt, das hebräische Wort: „Fortschritt“ wirkt nicht auf jeden wie ein Fetisch.“

„Snob,“ sagte sie und verlor jede Selbstbeherrschung, „verächtlicher Snob.“

Horus nahm ihn in Schutz:

„Die andern hier sind noch nicht einmal das: ich würde sogar Kurse für snobs einführen. Erst scheinen wollen, was man nicht ist: ein Weg vielleicht, dereinst zu sein, was man scheint.“

„Ach was: Schein, — Sein, alles erst einmal in die große Arbeitsarmee eingereiht, dann hören sich diese Faxen von selbst auf,“ rief sie grob.

Er sah ihr mit solch warmem Wohlwollen in die Augen, nicht ohne Respekt und voll Humor. Sie konnte nicht widerstehen, wollte die Worte zu diesem Gesicht wissen:

„Legen Sie los, Sonnenprinz.“