„Glück ist gut — wenigstens dort ‚lustig im Fleck‘, wie wir Maler sagen.“

„Aber die fürchterlichen Putten ringsum: ‚fröhlich im Ringverein‘. Diese Engelriege, wie vom Turnvater Jahn einstudiert ... bitte, lassen wir das. Dazu ist mir der Barock zu heilig, ja ich habe in letzter Zeit Grund anzunehmen, daß sich in ihm das überhaupt Höchste, vielleicht das Endgültige manifestiert habe.“

Er schwieg geheimnisvoll. Verkündete dann ein paar Tage später seine Abreise nach Spanien.

Und nach einer Pause, da niemand frug:

„Ja, es sei für immer. Er übersiedle. Und zwar nach St. Esteban de Molar, dem Geburtsort des Gecco Pintaccio. Schon begännen die wenigen über Europa verstreuten Eingeweihten ihren Pilgerzug vor das Jugendwerk des Erleuchteten: den kleinen Fresko im Ziegenstall hinter des Meisters Wohnhäuschen. All das gehöre seltsamerweise einem Amerikaner: Mr. Payne. Nur durch Vermittlung und Protektion des begeisterten Gecco Pintaccio Entdeckers und Apostels Dr. Hafis sei es ihm, Eskenasi, dennoch gelungen, das Häuschen auf vorläufig ein Jahr zu mieten, allerdings zum Preis seiner Hitzinger Villa, doch mit dem Recht, die Stunde von neun bis zehn ganz allein im Ziegenstall verbringen zu dürfen, dann erst beginne die öffentliche Besichtigung. Gleich gehobener Stimmung wie er, sah die Schwester einem neuen Aufenthalt entgegen: dem Landesgericht; hatte es endlich erreicht, ernst genommen und wegen Aufwiegelung zu zwei Monaten Arrest verurteilt zu werden. Nämlichen Tags verschwanden beide. Der Exclusive jedoch nicht allein. Er nahm zur Weihestätte die Vally Feschak von der quo vadis-Bar, Tochter der Abortfrau und Typ des Speisenträgers aus dem Stadthotel mit. So war er für Horus gerichtet, denn im feineren Menschen decken sich ästhetisches und sexuelles Ideal. Same und Seele erstrahlen von dem gleichen Eros.

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„Dann nehmen wir den ‚Elf von einem großen Stern‘ nach Haus und führen ihn in unsere samtenen Wände.“

Oft ging er, die Ringstraße: diesen Kranz übel gegründeter Erhebungen, von dem Tempel mit jonischen Säulen als Rauchfängen, bis zur Gotik für Gemeinderäte, ängstlich meidend, auf den stillen Josephsplatz, vor des Fischer von Erlach Bibliothek. Wie ihm schien, einem der schönsten Profanbauten der weißen Welt.

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