Und es war keine Ruhe.

Die Hörige, im Kielwasser der Lustfahrt, schmeichelte, flehte, klagte:

„Ahnen Sie nicht, spüren Sie nicht, wie nötig jetzt ein paar Zeilen von Ihnen wären? Ich fürchte, Sie haben noch immer keine Ahnung von der ungeheuren Liebe, die er für Sie empfindet. Fancy — — — come!“

Dann wieder:

„Er hätte Ihnen so viel zu sagen. Aber wollen Sie denn hören? Sie haben ihm ja die Schleusen gesperrt. Vesta! Wie walten Sie des heiligen Feuers?“

Manches klang diktiert:

„Der Trotz, mit dem er diese törichte Scheinehe einging, ist mir beinah unheimlich. Es ist so komisch, die Menschen ihm dazu ‚Glück‘ wünschen zu hören. Es tut mir in der Seele weh, daß ihm nur Mesalliancen beschieden sein sollen. Ich liebe ihn und gönne ihm die einzige Erfüllung, die für ihn möglich ist. Oh, werden — werden Sie kommen?“

Immer lagen Kuverts mit verstellter Schrift bei und die Mahnung, nur diese zu benützen, denn:

„Die junge Frau hat keine Ahnung von Ralphs Stellung zu Ihnen, er hat noch kein Wort mit ihr darüber gesprochen.“

„Mein Gott, wie komm’ ich zu diesem Schmutz?“ Und Sibyl zerriß die falschen Kuverts bis auf eins, steckte die Schnitzel in dieses letzte — das schickte sie ihm zurück.