„Nur noch durch den Advokaten.“
Und war dann lange Zeit schwer krank.
Oh, warum, warum hatte sie ihn nicht wenigstens angeschaut in der Klinik. Dann ihm die Tür weisen, aber erst sehen, wie es heller wird im Zimmer, wenn er hereinkommt. Nur eine Minute ihn sehen. Monate ließe sich’s wieder davon zehren.
Sie versuchte zu reisen. Umsonst. Jede Person Plage, jeder Ort Pest, wertlos jeder Weg, der nicht zu ihm führt.
Manchmal packte sie die Wut des Gradgewachsenen, den man krummgeschlossen hat. Es war ja nicht mehr Liebe, war Besessenheit, hatte er doch nicht geruht, bis jedes Stückchen seiner Haut unentrinnbare Macht der Erinnerung über sie gewonnen.
Nach zwei Monaten schrieb der alte Lederer, ein Dr. Kosches als Vertreter Ralph Hersons habe angefragt, ob und wann Verhandlungen über das Kind stattfänden. Also noch einmal in Tratsch und Schmutz dieser Stadt zurück. Immer noch besser als in andrer einem fremden Anwalt die Situation, in die sie gezerrt worden, erzählen müssen.
„Was wollen Sie?“ frug der Alte.
Sibyl saß mit Blut übergossen da.
„Haben Sie nicht sogar Vermögen bei der Sache zugesetzt?“ Er schüttelte den Kopf. „Vor allem heißt es schauen, das irgendwie herauszukriegen.“
Sie beschwor ihn, nichts davon zu erwähnen. Welch ein Niveau!