Sie atmete auf, zu glücklich — müd, um viel zu fragen.

Sobald der Lungenschuß verheilt war, fuhr Horus mit Sibyl nach England, ließ sich dort so rasch wie möglich trauen, dann kehrten sie auf den Kontinent zurück.

In Hamburg lag schon die milchweiße Jacht unter Dampf bereit.

Sie eilten über den Kai, Horus und Gargi, am Ende ihres weißen Traums.

Zwischen sich, eingeschlossen in ihres Ganges morgenländischen Guß, entführten sie den „Elf von einem großen Stern“ in seine neue Heimat.

Ringsum barsten Beete von Sirenen, vomierten üble Trichter von Geheul in eine widerwillige Luft, gleich einem Unding, das sich selbst bejammert. Schneller schritten sie dahin, fast laufend schon, und wie Horus, im Andrang seines Herzens bei der Ankunft von Bord gesprungen war, so breitete er jetzt, den Landungssteg schon unter sich, die Arme weit der süßen Freiheit Asiens zu — und — fühlte sich gepackt an diesen liebesoffenen Armen, zurückgehalten, wie das erstemal.

Zwei Polizisten standen da. Blech vor dem Hirn. Und an dem einzigen Streifen freier Haut, dort wo der harte Kragen rieb, hatte der eine ein aufbrechendes, der andere ein abheilendes Furunkel im Nacken.

„Halt.“

Ein Dritter in Zivil trat vor, wies seine Karte:

„Sie sind verhaftet wegen Bigamie. Die Frauensperson da auch.“