*

So, o Teurer, mühen wir uns, wir in der Geburt Erblindeten, vergängliche Erscheinung zu durchschauen und der Welt, der ewigen, zu nahen. Möge uns ein Lehrer beschieden sein, möge uns ein Führer erstehen—ein Seher—ein Gott. Frieden sei mit dir, o Teurer! Ich habe zu dir vom Endziel des Wissens gesprochen—gesagt, so viel zu sagen deinem Verständnis angemessen war—zu irdischem Heil und zu der Welt Erlösung—stammelnde Worte suchender Seele. Die ersten Hügel im Tiefland sind erstiegen, es lichten sich die Nebel—: vor dir in schier unabsehbaren Fernen leuchten die Höhen von Himavat. Öffne dein Auge göttlichem Lichte—du schaust wahrhaft —und zuschanden geworden ist alle irdische Weisheit—zerstoben die allblendende Erscheinung—erloschen der Weltenschein—ein Traum— was in dir erwacht ist, ist größer als alle Welten—erreicht das Hoheziel der Erkenntnis, erreicht Vollendung—Vollendung in Gottheit.

*

So lautet in âranâda-upanishad der adhyaya: Erwachen; wortlos das Letzte: Nirvana.

*

So lautet die Upanishad vom Erwachen der Menschheit aus der
Erscheinung—Hüte das Erbe