"Na! Etwa ich?"
"Weib!!"
"Moi'n!"
Die Tür, an der es schon eine ganze Weile vergeblich geklopft hatte, wurde in diesem Augenblick weit aufgestoßen, und herein, in seinem ewigen Havelock, der vor Zeiten wahrscheinlich einmal hechtgrau gewesen war, den ungeheuren schwarzen Schlapphut tief in das kleine fidele, blasse Gesichtchen gedrückt, tänzelte jetzt der kleine Ole Nissen.
"Moi'n! Also laßt euch nicht stören, Kinder! Bitte, bitte! Keine
Umstände, Nielchen! Keine Umstände! Weiß schon! Probiert 'ne neue
Szene ein! Also, wie gesagt … Donnerwetter! Ist das Biest hart!"
Er hatte sich eben mitten auf das kleine Kattun'ne plumpsen lassen und dabei wieder in einem Haar seine Ägypter verloren, die er schief zwischen die Zähne geklemmt hielt.
"Also, wie gesagt! Laufe da eben ganz trübselig den Hafendamm runter. Hä? Und wer begegnet mir da? Der Kanalinspektor! Na, wer denn sonst? Der Kanalinspektor natürlich! Nobel verheiratet, Villa in Bratsberg, no! etc. pp. Könnt euch ja denken! Schleift mich also natürlich sofort zu Hiddersen und läßt vorfahren… Na, oller Junge? Wie geht's?… Faul! sag ich also natürlich. Faul!…Hm! Weißte was? KKönntest eigentlich meine Alte porträtieren!…Hm! Mit Jenuß, Kind! Mit Jenuß! Aber—e…Farben, siehst du—he, Leinwand, Rahmen also…Hä! Was? Nobles Putthuhn!!"
Ole Nissen ließ jetzt die schönen, noblen Kronen in seinen Taschen nur so klimpern.
"Frau Wach-tel! Frau Wachtell!! Frau Wach-tellll!!!"
Das Haus Thienwiebel schwamm wieder in Wonne. Sein Krach war wieder auf eine Weile verschoben.