Nun, da er fort ist, wird ans Licht gebracht
Die Herrlichkeit, von ihm so treu bewacht.
Gedankenschatz der Vorzeit glänzt herauf,
Und es blitzt auf
Der Zukunft Reichtum.
Nach dem Metall, ihr Jungen, grabet jetzt,
Des Staub die Blume trug, von Gott versetzt.
—Euch gilt die Botschaft! Schürft es aus dem Grund!
Ihm ward's nur kund
In Sehnsuchtsträumen.
AUF EINER REISE DURCH SCHWEDEN
Von Kind auf war ich dir verschrieben,
Denn Größe lehrtest du mich lieben,—
Und rufe laut als Mann dir zu:
Des Nordens Sache führe du!
So reich an Land und Gaben bist du,
Doch deines großen Ziels vergißt du.
Eh' du den Norden nicht geeint,
Bleibst du dir selber fremd und feind!
Es webt ein Sehnen und ein Singen
Durch all dein Volk, doch ohne Schwingen.
Wohl stehst du da, vor vielen stark,
Doch deinen Taten fehlt das Mark.
Zu vieles wird von dir begonnen,
Zu viele Kraft zu Wind versponnen;—
An Herzensfülle mangelt's nicht,
Doch Treue fehlt und Ernst der Pflicht.
Du kannst nicht ohne Kampf gedeihen,
Ein Sinn muß deine Tage weihen,
Ein heldisch Wollen, daß die Welt
Vor Schwedens Namen inne hält.
Aus Eignem wirst kein Glied du rühren,
Der Ehre Stern muß dich verführen,
Aus Taten wird dir erst und Mühn
Die rechte Freudigkeit erblühn.
Denn deines großen Einst Versprechen Sind allzu strahlend, sie zu brechen. So schmiede denn des Nordens Glück! Er gibt es doppelt dir zurück!