Aus der Ferne dröhnten Kanonenschüsse, und von allen Seiten scholl das Geläute der Sturmglocken.
»Worauf wartet ihr noch?« schrie es wieder.
Da weinte das Kind. Deutlich durch all den Lärm konnte man sein Weinen hören. Und solange man es hörte, verstummten die Rufe.
Die zunächst gingen, sahen die Tränen fallen, so dicht, so dicht, sie sahen, wie leichenblass das Kind war.
»Es ist ein schönes Kind,« sagte ein Weib.
»Wie alt bist du denn, Kleiner?« frug eine andere Frau.
»O, tut dem Vater nichts!« antwortete bittend das Kind.
Da war einer und wieder einer, die konnten das nicht aushalten; sie gingen zwar noch weiter mit, aber sie schauten vor sich nieder.
Die Männer, die den Vater am Kragen gepackt hatten, hielten ihn nicht mehr so fest. Aber einer in ihrer Nähe nahm sich zusammen und rief mit erzwungener Strenge: »Schafft das Kind zu seiner Mutter!«