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5. Mai.

Inkognito schreibe ich jetzt an meinem Tagebuch. Mein Glück!

Ich muß es auf jemanden abwälzen, deshalb schreibe ich inkognito fortan.

Ach, mein an Leid gewöhntes Herz!

Das wird gewiß wieder mein längstes Tagebuchblatt.

Ich werde nicht versäumen, auch das kleinste Unbedeutendste aufzuschreiben und mich daran freuen.

Heute, den fünften Mai, ist es bereits der dritte Tag.

Ich wollte alles schon am ersten Tage aufschreiben, aber es blieb nur dabei, daß ich die Feder in die Hand nahm.